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Landlust steigert verkaufte Auflage auf 650.000

200.000 Mehrverkäufe zum Vorjahr und fast 100.000 mehr zum Vorquartal. Damit erzielt Landlust den höchsten Auflagenzuwachs seit Bestehen und schafft mit jetzt 648.866 verkauften Exemplaren (IVW 4/2009) den Sprung in die Top 20 der deutschen Kaufzeitschriften.

Der Anteil der ‚harten’ Auflage Abo und Einzelverkauf beträgt 99%. Im Einzelverkauf wuchs ‚Landlust’ um 147.075 (+ 53% zum Vorjahr) auf 423.649 Käufer an. Die Zahl der Abonnenten nahm im Vergleichszeitraum ebenfalls um knapp 57.000 auf nunmehr 216.750 (+35%) zu.

Das Magazin bleibt mit seinem authentischen Heftkonzept und der klaren Leserorientierung weiter auf der Erfolgsspur und die Ausnahmeerscheinung im deutschen Printmarkt.

Auflagenentwicklung


rheingold-Studie

Leser erleben Landlust als kleinen Urlaub vom Alltag

Judith BehmerBereits im Herbst 2006 hat das Kölner rheingold Institut für qualitative Markt – und Medienforschung das Magazin Landlust einer Konzept- und Leseranalyse unterzogen. Im Sommer 2009 wurde noch vertiefter nach dem Imageprofil von Landlust, der Leseverfassung und dem Anzeigenerleben gefragt. Dazu drei Fragen an Judith Behmer, Projektleiterin der Studie und Mitglied der Geschäftsführung bei rheingold.

Was waren für Sie die überraschendsten Erkenntnisse aus den Diskussionen mit den Landlust-Lesern?

Ich war erstaunt, dass auch bei langjährigen Abonnenten die Begeisterung für das Magazin „Landlust“ ungebrochen ist. Beispielhaft zeigt sich dies an der Vorfreude der Leser auf das nächste Heft oder das immerwährende Staunen über das vielfältige Angebot an Themen und Ideen.

Was macht die Landlust in den Augen der Leser besonders aus?

Insgesamt haben sich die Befunde und Prognosen der ersten rheingold-Untersuchung bestätigt: Alle Leserinnen und Leser erleben in dem Angebot der ‚Landlust‘ eine starke Übereinstimmung mit ihrer eigenen Lebenshaltung und ihren Sehnsüchten. Landlust wird als wohltuender Gegenentwurf zur aktuellen schnelllebigen Alltagskultur erlebt. Eine Leserin sprach exemplarisch für viele über ihre Leseverfassung: „Landlust – das ist mein kleiner Urlaub vom Alltag“.

Die Leser erleben „Landlust“ als einzigartiges Angebot, das nicht mit anderen Zeitschriften zu vergleichen ist. Diese konkurrenzlose „Andersartigkeit“ wird vor allem an folgenden Aspekten festgemacht: Landlust verkörpert eine ganz eigene Natur-Ästhetik und kommuniziert eine Lebenshaltung -‘Zurück zur Natur‘ oder ‚das Besondere im vermeintlich Einfachen‘.

Dies zeigt sich auch in der deutlichen Sensibilität für die platzierte Werbung in der „Landlust“ Die Leserschaft entwickelt ein sehr feines Gespür dafür, welche Anzeigen und Anzeigenformate gut zur „Landlust“ passen oder wann Werbung einfach zu viel wird.

Können Sie daraus Empfehlungen für Inserenten in Landlust ableiten?

Eine Anzeigenschaltung ist dann am erfolgversprechendsten, wenn eine thematische und gestalterische Passung zwischen Heft und Inhalten und dem beworbenen Angebot besteht. Dies ist sozusagen eine produktive Wechselbeziehung von Anzeige und Inhalt. Wir haben in den Gruppendiskussionen oft gehört, dass Anzeigen in der ‚Landlust‘ generell besser akzeptiert werden, wenn sie vom Produkt bzw. Thema oder der Motivgestaltung als passend und darüber ggf. sogar als (informative) Bereicherung erlebt werden.

Diverse rheingold-Studien zum Thema Print-Medien und Anzeigen haben deutlich gemacht, dass Anzeigen eine psychologisch sinnvolle Funktion übernehmen können. Sie repräsentieren ‚die reale Welt’ und bieten eine konkrete Alltagsanbindung. Das zeigt sich deutlich in der Landlust: Die Redaktion zeigt in jeder Ausgabe schöne Gestaltungsideen oder gibt konkrete Anregungen und Tipps. Viele Leser lassen sich davon inspirieren und suchen nach entsprechenden Angeboten.

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