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Landlust-Leserschaft wächst laut AWA 2010 um 80%

In der aktuellen Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA 2010) gehört Landlust einmal mehr zu den großen Gewinnern. Der rasante Auflagenanstieg im vergangenen Jahr spiegelt sich auch in hohen Reichweitenzuwächsen wider: Landlust baute seine Leserschaft im Vergleich zur AWA 2009 um über 80 % auf 1,43 Mio. Leser aus. Dem liegt eine verbreitete Auflage im Erhebungszeitraum von rund 575.000 Exemplare zugrunde, was einem LpE-Wert von 2,5 entspricht.

Objektleiter Ulrich Toholt betont, „dass angesichts der verbreiteten Auflage von derzeit über 725.000 Exemplaren die aktuelle Reichweite deutlich höher ausgefallen wäre, wenn sämtliche Befragungen zeitnah stattgefunden hätten“. Zum Zeitpunkt der ersten Welle für die AWA 2010, nämlich im Frühjahr 2009, lag die verbreitete Auflage von Landlust noch bei rund 470.000 Exemplaren.

Trotz hartem Wettbewerb: Landlust schafft Sprung über 700.000 verkaufte Auflage

Im Presseregal stapeln sich immer mehr Magazine mit „Land“ im Titel. Aber ein Titel wächst seit fünf Jahren unaufhaltsam: Landlust verkaufte im zweiten Quartal 2010 durchschnittlich 705.430 Exemplare (IVW). Das entspricht einem Zuwachs zum Vorjahr von 52 Prozent (+241.133 Exemplare). Im Einzelverkauf konnte Landlust mit 437.857 Exemplare im gleichen Zeitraum sogar ein Plus von 70 Prozent (+180.629 Exemplare) erzielen. Dies erstaunt besonders vor dem Hintergrund mehrerer Wettbewerber aus potenten Verlagshäusern, die seit Sommer letzten Jahres um die Gunst der Landliebhaber buhlen. Der treue Abonnentenstamm von Landlust wuchs auf 251.623 Bezieher.


rheingold-Studie

Leser erleben Landlust als kleinen Urlaub vom Alltag

Judith BehmerBereits im Herbst 2006 hat das Kölner rheingold Institut für qualitative Markt – und Medienforschung das Magazin Landlust einer Konzept- und Leseranalyse unterzogen. Im Sommer 2009 wurde noch vertiefter nach dem Imageprofil von Landlust, der Leseverfassung und dem Anzeigenerleben gefragt. Dazu drei Fragen an Judith Behmer, Projektleiterin der Studie und Mitglied der Geschäftsführung bei rheingold.

Was waren für Sie die überraschendsten Erkenntnisse aus den Diskussionen mit den Landlust-Lesern?

Ich war erstaunt, dass auch bei langjährigen Abonnenten die Begeisterung für das Magazin „Landlust“ ungebrochen ist. Beispielhaft zeigt sich dies an der Vorfreude der Leser auf das nächste Heft oder das immerwährende Staunen über das vielfältige Angebot an Themen und Ideen.

Was macht die Landlust in den Augen der Leser besonders aus?

Insgesamt haben sich die Befunde und Prognosen der ersten rheingold-Untersuchung bestätigt: Alle Leserinnen und Leser erleben in dem Angebot der ‚Landlust‘ eine starke Übereinstimmung mit ihrer eigenen Lebenshaltung und ihren Sehnsüchten. Landlust wird als wohltuender Gegenentwurf zur aktuellen schnelllebigen Alltagskultur erlebt. Eine Leserin sprach exemplarisch für viele über ihre Leseverfassung: „Landlust – das ist mein kleiner Urlaub vom Alltag“.

Die Leser erleben „Landlust“ als einzigartiges Angebot, das nicht mit anderen Zeitschriften zu vergleichen ist. Diese konkurrenzlose „Andersartigkeit“ wird vor allem an folgenden Aspekten festgemacht: Landlust verkörpert eine ganz eigene Natur-Ästhetik und kommuniziert eine Lebenshaltung -‘Zurück zur Natur‘ oder ‚das Besondere im vermeintlich Einfachen‘.

Dies zeigt sich auch in der deutlichen Sensibilität für die platzierte Werbung in der „Landlust“ Die Leserschaft entwickelt ein sehr feines Gespür dafür, welche Anzeigen und Anzeigenformate gut zur „Landlust“ passen oder wann Werbung einfach zu viel wird.

Können Sie daraus Empfehlungen für Inserenten in Landlust ableiten?

Eine Anzeigenschaltung ist dann am erfolgversprechendsten, wenn eine thematische und gestalterische Passung zwischen Heft und Inhalten und dem beworbenen Angebot besteht. Dies ist sozusagen eine produktive Wechselbeziehung von Anzeige und Inhalt. Wir haben in den Gruppendiskussionen oft gehört, dass Anzeigen in der ‚Landlust‘ generell besser akzeptiert werden, wenn sie vom Produkt bzw. Thema oder der Motivgestaltung als passend und darüber ggf. sogar als (informative) Bereicherung erlebt werden.

Diverse rheingold-Studien zum Thema Print-Medien und Anzeigen haben deutlich gemacht, dass Anzeigen eine psychologisch sinnvolle Funktion übernehmen können. Sie repräsentieren ‚die reale Welt’ und bieten eine konkrete Alltagsanbindung. Das zeigt sich deutlich in der Landlust: Die Redaktion zeigt in jeder Ausgabe schöne Gestaltungsideen oder gibt konkrete Anregungen und Tipps. Viele Leser lassen sich davon inspirieren und suchen nach entsprechenden Angeboten.

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